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Das Langenbeck-Virchow-Haus wurde 1915 als Domizil für die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie und die Berliner Medizinische Gesellschaft errichtet.


Die im August 2005 mit Unterstützung von B. Braun/Aesculap abgeschlossene Revitalisierung umfasst die komplette Renovierung und Modernisierung der bestehenden historischen Foyer-, Schulungs- und Büroräume, des Hörsaals sowie eine Aufstockung des fünften Obergeschosses.

Das wichtigste Merkmal des siebengeschossigen, unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes (Erdgeschoss bis 5. Obergeschoss und Untergeschoss) ist der im Krieg im wesentlichen unbeschädigte, zentral über drei Ebenen gelegene Hörsaal mit jetzt 500 Sitzplätzen. In seinem Ursprung 1915 wies der an ein Amphitheater erinnernde Hörsaal eine Kapazität von 900 Sitzplätzen auf. Die zugehörigen Flächen des Hauptfoyers, der Cafeteria und Lounge, die nach den ursprünglichen Vorgaben und Raumaufteilungen renoviert wurden, sowie die kleineren Seminarräume bieten den Nutzern ein multifunktionales Schulungszentrum in historischem Ambiente.

Das historische Gebäude wurde in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde und der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz im Rahmen der Revitalisierung seiner ursprünglichen und neuen Nutzung als Hörsaal, Konferenz-, Schulungs- und Bürogebäude zugeführt.