Im schwäbischen Laupheim hat das traditionsreiche Pharmaunternehmen Rentschler jetzt genügend Platz für Forschungen und Entwicklungen neuer Medikamente.
20-facher Reinst-Luftwechsel pro Stunde, Entnahmeinsel für Versorgungsmedien mit Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid, Reinstwasser, gereinigtes Wasser, Reinstdampf, 3 km Edelstahlleitungen, 320 aseptische Armaturen, 2 km Gasleitungen, 100 km Stromleitungen, GMP-Suiten, strikte Vermeidung von Kreuzkontaminationen, Spülküchen, weiße und graue Flure: Hinter diesen für den Laien teilweise kryptischen Begriffen verbirgt sich nichts anderes als das neue biopharmazeutische Produktionsgebäude der Rentschler Biotechnologie GmbH.
Das 5-geschossige Gebäude, von außen durch modernste Sicherheitstechnik geschützt, wurde nach neuesten Gesichtspunkten geplant und gebaut. Die hermetisch abgeschlossenen Reinsträume, in denen nur hochreine, d.h. keim- und staubfreie Luft durch die Klimaanlage gepumpt werden darf, stellen höchste Anforderungen an die Qualität beim Bau.
Auszug aus der Nethwork 2 2004